Eine Schmuckkassette mit unveröffentlichten Zeichnungen von Christian d’Orgeix

Christian d’Orgeix,

Dessins récents (Neuere Zeichnungen)

Diese Schmuckkassette bietet die Reproduktion von 40 unveröffentlichten Zeichnungen, die Christian d’Orgeix zwischen 2017 und 2018 geschaffen hat.

Annonce en français

Couverture du coffret

Farbig gedruckt auf Papier Rivoli 240 gr im Format 21 x 29,7 cm. Jeder Schmuckkassette beigefügt ist das Original signierte einer der 40 Zeichnungen von Christian d’Orgeix.

In Paris vollständig handgefertigt, ist die elfenbeinfarbene Schmuckkassette mit Leinen und Kunstpapier bezogen. Eine auf Elfenbeinpapier reproduzierte und in das Leinen inkrustierte Zeichnung des Künstlers wurde als Titel zur Ankündigung dieses unveröffentlichten Ensembles ausgewählt.

Die Schmuckkassette enthält als Einführung einen biografischen Text von Christian Oestreicher.

Die Auflage umfasset 40 nummerierte Exemplare, das Ganze herausgegeben von den Éditions La Doctrine (Genf) und den Éditions le Grand Tamanoir (Caen).


Christian d’Orgeix Dessins récents (Neuere Zeichnungen)

 

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Die Publikation inkl. einer Originalzeichnung : 320 Euros.

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Möglichkeiten von Teilzahlung: bitte kontaktieren Sie per E-Mail die Éditions du Grand Tamanoir (contact@legrandtamanoir.net)

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Le Grand Tamanoir 75, rue Bellevue, F 14000 Caen, Frankreich contact@legrandtamanoir.net – legrandtamanoir.net


Christian d’Orgeix

Christian d’Orgeix was born in Foix (Ariège) on December 18, 1927. He met Geboren am 18. Dezember 1927 in Foix im Departement Ariège. Trifft 1947 in Südfrankreich Hans Bellmer: eine entscheidende Begegnung. 1948 wohnt er in Paris bei Bellmer und arbeitet zehn Jahre lang mit ihm zusammen, wobei er z.B. als „Gehilfe“ zur Kolorierung der Fotografien der zweiten Puppe Bellmers aktiv ist. Gemeinsam verbringen sie zahllose Nachmittage mit Zeichnen auf den Caféterrassen. In Deutschland früher ausgestellt (von 1955 an) als in Frankreich, entdeckt d’Orgeix die Malerei von Friedrich Schröder-Sonnenstern und Richard Oelze und bemüht sich, sie bekannt zu machen. Später verbinden ihn Freundschaften mit Konrad Klapheck und Sergio Dangelo an. Man publiziert ihn in der Zeitschrift Le Surréalisme, même, und er nimmt an der Surrealismus-Ausstellung EROS (Paris 1959) teil.

Durch Bellmer verkehrt er in der Pariser Surrealistengruppe. Aber er verschreibt sich weder dem Surrealismus noch dem in den 1950er Jahren weit verbreiteten abstrakten Informel. Als Maler hält er sich stets abseits der offiziellen Strömungen und bleibt deshalb den einschlägigen Magazinen fremd. Aber er beteiligt sich an zahlreichen Ausstellungen der von Édouard Jaguer angeführten Phases-Bewegung. Schriftsteller und Künstler wie Henri-Pierre Roché, Ragnar von Holten, José Pierre, Arturo Schwarz, Renzo Margonari u.a. begleiten ihn und schreiben über seine Malerei.

„Christian d’Orgeix, ein nicht zu verbiegender, unbestechlicher Mensch, der allen Widerständen trotzt, schmale, wenig betretene Wege geht und sich immer am Rande bewegt – der Gesellschaft natürlich, aber auch jeder organisierten Gruppe − , was ihm immer wieder das Leben erschwert hat.“
„Dieser Mann ist ein Anachronismus. Nicht greifbar und zeitlos. Ein surrealistischer Maler, sagen manche. Aber keiner Gruppe angehörend, hat er von der surrealistischen Bewegung vieles angenommen und ihr auch vieles gegeben, ohne ihr jedoch je wirklich anzugehören. Ein scheuer Einzel- gänger.“
„Was auf Anhieb ins Auge fällt, ist seine Eleganz, sowohl in seinen Umgangs-formen als auch in seinen Äusserungen. Dann auch sein umfassendes Wissen, was «dunkle» Künstler betrifft, seine Faszination für vergessene Wunder. Das Dunkle hat er auch im Alltag gelebt, überall, wo er gewohnt hat, in diesen verstaubten, von Spinnweben verhangenen Trümmern, in denen die Feuchtigkeit das Wachstum geheimnisvoller Pilze fördert und vor allem Botschaften der Schönheit auf die Wände zeichnet.“
Christian Oestreicher, August 2014
„Die Zeichnungen Christian d’Orgeix‘, die so etwas wie Fossilisierungen von Farnkraut und irgendwelchen Abdrücken sind, ähneln den extrem zarten mineralischen Plättchen, die die Geologen mittels Laserschnitten erhalten und die in der auf diese Weise erzielten Transparenz die komplexe und geheimnisvolle Struktur des Steins zutage treten lassen. Das Seltsamste ist, dass diese Plättchen, von der Dicke eines Blattes Papier, bei näherer Beobachtung Schichten, Winkel, scheinbare Vakuen, eine Tiefe enthüllen: eine komplette, auf den ersten Blick versteinerte bakteriologische Welt, wobei aber ein Lichtstrahl oder eine bestimmte Schrägstellung genügen würden, sie wieder in expandierende Bewegung zu versetzen.“
Mikaël Lugan, April 2018

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